OTZ: Netzpioniere treffen sich in Braunsdorf
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- Veröffentlicht am Dienstag, 27. Dezember 2011 15:07
- Geschrieben von Alex
Nach unserer Pressemitteilung griff die Ostthüringer Zeitung die Themenpalette für unseren letzten Stammtisch wie folgt auf:
Braunsdorf. Am Dienstag trifft sich die Breitbandinitiative der Saalfelder Höhe mit Mitgliedern der Initiative "Unser Kreis ans Netz" das letzte Mal in diesem Jahr. Im Bauernstübel des Dittrichshütter Ortsteiles Braunsdorf soll um 19 Uhr zunächst ein Rückblick auf das Jahr 2011 gegeben werden, Erfahrungsberichte der Teilnehmer werden der Initiative zeigen, in wieweit sich die Bemühungen der letzten Jahre gelohnt haben. Weiter wird der Rückblick die aktuelle Novellierung des Telekommunikationsgesetzes und den Vorstoß der Thüringer Landesregierung im Bundesrat für eine Ausbauverpflichtung der Netzanbieter beinhalten.
"Ungeachtet dieses Einsatzes der Landesregierung muss sich die Breitbandinitiative auch im Jahr 2012 mit Fördermaßnahmen auseinander setzen", so Vereinschef Alexander Zeuner. Besonders bei dem Eigenmittelanteil, welcher bei der EFREBreitbandfördermaßnahme von den Kommunen getragen werden müsse, sieht die Breitbandinitiative in Anbetracht der kommunalen Finanzausstattung Gesprächsbedarf.
Neben dem angestoßenen Breitbandausbau ist es der Breitbandinitiative der Saalfelder Höhe ein wichtiges Anliegen, in der zweiten Hälfte ihrer Wahlperiode aktuelle Themen der Arbeit im Gemeinderat aufzugreifen sowie Bedenken und Probleme der Bürger aufzunehmen. Im nächsten Jahr soll hier der Fokus verstärkt werden, erklärt Zeuner.
Jahresabschluss 2011 für Breitbandinitiativen
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- Veröffentlicht am Dienstag, 27. Dezember 2011 15:01
- Geschrieben von Alex
Am 27. Dezember 2011 lassen wir um 19.00 Uhr das Jahr im Bauernstübl Braunsdorf ausklingen, hierzu haben wir eine kleine Pressemitteilung erstellt.
folgende Themen sollen heute behandelt werden:
- Rückblick auf den Breitbandausbau auf der Saalfelder Höhe
- Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmern über die bereits geschalteten Anschlüsse
- Information Breitbandausbau Wickersdorf
- Übersicht Breitbandausbau Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
- Information über die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG), Einsatz unserer Abgeordneten und Landesregierung für eine Verpflichtung der Unternehmen zum Breitbandausbau
- aktuelle Lage im Gemeinderat
- Aufnahme von Themen und Problemen für die Arbeit im Gemeinderat
- Bürgerhaushalt
- Sonstiges
OTZ: Datenautobahn de luxe für neun Dittersdorfer
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- Veröffentlicht am Montag, 12. Dezember 2011 19:37
- Geschrieben von Alex
Saalfelder Höhe. Ein Glasfaserkabel, das eine Firma aus Thüringen im Auftrag der Gemeinde verlegte, ermöglicht seit dem Herbst Surfen in Höchstgeschwindigkeit. Allerdings handelt es sich um eine Datenautobahn de luxe. 354 000 Euro wurden für den Breitbandausbau auf der Saalfelder Höhe ausgegeben. 115 Haushalte ließen sich anschließen. Am krassesten ist das Verhältnis in Dittersdorf. Hier hatten sich ursprünglich 37 Haushalte für den schnellen Datenverkehr interessiert. 93 000 Euro kostete die Erschließung des 200-Seelen-Ortes, 38 000 Euro davon sind Fördermittel. Am Ende ließen sich allerdings nur neun Dittersdorfer anschließen.
Deutlich wird nach Meinung der Initiativenmitglieder wie stark sich das Marktversagen in diesem Bereich auswirkt, Unternehmen erhalten Fördermittel von EU, Land und Gemeinde. Mit diesen Fördermitteln wird die Wirtschaftlichkeitslücke geschlossen, somit wird ein Breitbandausbau im ländlichen Raum erst möglich. Zudem wurde bei diesem Projekt wesentliche Überzeugungsarbeit bei den Kunden bzw. Bürgern durch die Bürgerinitiative geleistet, einige Bürger bezeichnen Mitglieder der Initiative als kostenlose Außendienstmitarbeiter.
Schaut man sich zudem den demografischen Wandel an, werden Investitionskosten pro Kopf in den kommenden Jahren weiter ansteigen, dass das Verlegen von Leerrohren im Zuge einer Straßenbaumaßnahme zu einem günstigen Breitbandausbau führen kann, scheint auch erst seit dem bestehen der Breitbandinitiative und ihrem Wirken in dieser Sache bekannt zu sein.
Ungeachtet der Aufforderung des Bürgermeisters wird sich die Initiative weiter dem Thema annehmen, in den nächsten Schritten wird es jedoch keine Werbeveranstaltungen von der Initiative für das Angebot der Firma Ilm Provider geben. Die Initiative möchte stattdessen den Kontakt mit Bürgern suchen und Erfahrungsberichte sammeln.
Das seit Oktober geschaltete Netz wird nach Ansicht der Initiative von den Bürgern gut angenommen. Mit dem Ansatz eines Erfahrungsaustauschs scheint sich in den nächsten Monaten eine gewisse Eigendynamik unter noch unentschlossenen Interessenten zu entwickeln.
OTZ: Stammtisch zu Breitband, Solar und Stromtrasse in Dittrichshütte
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- Veröffentlicht am Freitag, 23. September 2011 17:31
- Geschrieben von Alex
Die OTZ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über den letzten Stammtisch von "Unser Kreis ans Netz", dieser wurde am letzten Samstag gemeinsam mit der Breitbandinitiative "Unser Kreis ans Netz", der Solarinitiative Rudolstadt und der Interessengemeinschaft gegen den Bau der 380KV Starkstromleitung von Halle nach Schweinfurt durchgeführt:
Stammtisch zu Breitband, Solar und Stromtrasse in Dittrichshütte
Dittrichshütte. Obwohl heute bei Straßenbaumaßnahmen Leerrohrsysteme bis in die Häuser implementiert werden könnten, ließen kommunale Institutionen und Politiker derartige Möglichkeiten verstreichen. Dies war mit Blick auf "Netze der nächsten Generation" ein Kritikpunkt beim jüngsten Initiativen-Stammtisch in Dittrichshütte.
Hierzu hatte die Breitbandinitiative "Unser Kreis ans Netz" eingeladen. Nach den Worten des Hauptverantwortlichen Alexander Zeuner müsse eine Umsetzung durch Stadtwerke und Zweckverbände "von den politischen Gremien auferlegt" und "sachorientiert über Parteigrenzen hinweg diskutiert werden".
Wie Zeuner berichtet, gab in der Zusammenkunft Johannes Reinhard als einer der Sprecher der "Solarinitiative Rudolstadt" viele Informationen bezüglich verschiedener Betreibermodelle, Förderung, Technik und Finanzierung. Im Fokus habe dabei die Geschichte der ersten zwölf Monate Bürgersolarkraftwerke in Kirchhasel gestanden. Derzeit sei die Initiative auf der Suche nach weiteren Interessenten und Dachflächen.
Eine Sprecherin der Interessengemeinschaft gegen den Bau der 380-kV-Starkstromleitung von Halle nach Schweinfurt schließlich legte in Dittrichshütte die Argumente gegen das Projekt dar, das auch den Raum Katzhütte betrifft.
Zusammenfassung des letzten Stammtisches
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- Veröffentlicht am Montag, 19. September 2011 16:55
- Geschrieben von Alex
"Unser Kreis ans Netz"
Wie angekündigt erlebten wir zum letzten Stammtisch viel Abwechslung, am Ende jedoch alte Probleme mit nun neu diskutierten Ansätzen.
Durch die schwache Resonanz bezüglich des Vodafone LTE Angebotes konnte die Vorstellung der Messergebnisse am Stammtisch schnell erfolgen. Mit dem Wissen, dass trotze LTE und der Ausbau von Richtfunkstrecken kaum etwas für die Netze der nächsten Generation im Landkreis getan wird, stellten wir alte Fragen vorn an.
Eine wesentliche Frage richtet sich nun an die Kommunalpolitik und die kommunalen Unternehmen im Landkreis. Netze der nächsten Generation bleiben nur finanzierbar, wenn frühzeitig bei Straßenbaumaßnahmen an Leerrohrsysteme gedacht wurde. "Unser Kreis ans Netz" kann ein entsprechendes Handeln bisher nicht erkennen, man hat sich nun darauf verständigt sich zunächst mit den Vorsitzenden der Kreisverbände in Verbindung zu setzen. In den nächsten Wochen soll eine überparteiliche Diskussion angestrengt werden.
Die letzten Mitteilungen durch die Pressestelle der Abgeordneten Carola Stauche (CDU) lagen den Mitstreitern der Initiative noch gut im Ohr. Ihre positive Haltung zur Einführung des Universaldienstes und damit der Verpflichtung der Bereitbandanbieter zum Ausbau in nicht versorgten Regionen, findet in den Reihen der Initiative große Resonanz. Bei der Ausgestaltung empfehlen die Mitstreiter von "Unser Kreis ans Netz" die Stellungnahme zur Novellierung des Telekommunikationsgesetzes vom Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- umzusetzen. Einige Mitstreiter von "Unser Kreis ans Netz" wenden sich nun mit einem Schreiben an die Abgeordnete und bekräftigen diese Forderung.
Solarinitiative Rudolstadt
Erneuerbare Energien müssen nach der Abschaltung der Atomkraftwerke schnell ausgebaut werden, die Solarinitiative Rudolstadt sieht Möglichkeiten diesen Ausbau der regenerativen Energien auch umweltverträglich abzuwickeln. Eine wesentliche Rolle soll nach Meinung der Initiative hierbei die Photovoltaik/Solarstrom einnehmen. Eine dezentrale Energiegewinnung wird hierbei als besonders ökonomisch und ökologisch angesehen, somit kann der Netzumbau relativ klein gehalten werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich die maximale Energiegewinnung vor Ort, die Initiative sieht hier Chancen für Eigenheimbesitzer, so kann heute fast jeder ohne Baugenehmigung eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach installieren. Wie dies zu realisieren sei war hier die Frage vieler Teilnehmer, Johannes Reinhard konnte als Sprecher der Initiative hierzu jede Frage beantworten.
Fall das Dach des Eigenheims für eine Photovoltaikanlage nicht geeignet ist bieten sich weitere Möglichkeiten. Geschildert wurde anhand der Bürgersolaranlage Kirchhasel, die Möglichkeit durch den Zusammenschluss mehrerer Bürger eine Bürgersolaranlage zu errichten. Für eine Bürgersolaranlage oder auch Bürgersolarkraftwerk genannt, eignen sich meist große Dachflächen von öffentlichen Einrichtungen, Landwirtschaft- und Industriehallen. Derzeit ist die Solarinitiative auf der Suche nach interessierten Bürgern und weiteren Dachflächen.
Interessengemeinschaft gegen den Bau der 380KV Starkstromleitung von Halle nach Schweinfurt
Die Interessengemeinschaft gegen den Bau der 380KV Starkstromleitung von Halle nach Schweinfurt oder kurz Interessengemeinschaft "Achtung Hochspannung" zählt bisher 2.500 Mitstreiter aus Thüringen und Bayern. Eine Sprecherin legte zum Stammtisch von "Unser Kreis ans Netz" die Ziele der Interessengemeinschaft dar: "es gilt den generellen Bau der Trasse zu verhindern". In Frage gestellt wird hierbei der Sinn und Nutzen der geplanten Trasse. Das aktuelle Wissenschaftliche Gutachten zur Notwendigkeit der geplanten 380kV Verbindung im Raum Halle - Raum Schweinfurt stärkt hierbei die Position der Interessengemeinschaft.
Neben dem Bau von Autobahnen, Bahnstrecken und Starkstromtrassen musste der Thüringer Wald zudem Platz für Stauseen machen, ein weiterer Eingriff auf kürzestem Weg scheint somit nicht gerechtfertigt, zudem werden Zweifel über die in Aussicht gestellte Technik laut. Eine Nutzung von HGÜ und/oder einer Erdverlegung haben die künftigen Betreiber schon zu Beginn der Diskussion dementiert.
Zu dieser Zusammenfassung haben wir nach Absprache unter den Teilnehmern ein Pressemitteilung veröffentlicht.

